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Sonntag, 27. April 2025 · 19.00 Uhr
  • Sebnitz, Ev.‑Luth. Stadtkirche »Peter und Paul«
  • Konzertreihe MUSIK IN PETER-PAUL · 2. Konzert 2025

»Mir gejen zusamen«

Valeriya Shishkova & »Di Vanderer« (Dresden)

Jiddische Lieder & Klezmer

Valeriya Shishkova · Gesang, Solomon Levin · Piano/​​Querflöte, Gennadi Nepomnjaschi · Klarinette

 

Valeriya Shishkova & »Di Vanderer« (Dresden)Valeriya Shishkova & »Di Vanderer« (Dresden)

 

Nicht nur für Veranstalter dieser Konzertreihe ist die Sängerin Valeriya Shishkova die deutschlandweit überzeugendste Interpretin jiddischer Lieder …
In Ihrer Interpretation erwachen die Lieder zum Leben wie nach einem langen Schlaf. Und dann strahlen sie, leuchten hell wie die Sonne an einem Morgen in Frühling.

Andreas Grosse, Musik zwischen den Welten       

Diese Musik hat eine ganz besondere Mentalität zwischen Scharfsinn, Melancholie, Lebensfreude und großer Ausdruckskraft …
Das hat die Sängerin (Valeriya Shishkova) eben nicht nur durch ihren Gesang überzeugend dargebracht. Mal still und dann wieder energisch, mal zutiefst bewegend und dann wieder so fröhlich, temperamentvoll und wieder verhalten, waren Gestik, Mimik, Gesang und Aura eine nie routinierte dafür aber stimmige Aufführung. »Di Vanderer« mit Klarinette, Klavier und Querflöte waren die idealen Begleiter.

Thomas Reinicke, Museumsdirektor Schloss Tenneberg       

… so können jiddische Lieder nur überzeugend gesungen werden, wenn man sie im Herzen trägt – wie Valeriya Shishkova …
Die wandlungsfähige, warme Stimme der Sängerin machte Tränen ebenso hörbar wie das stille Licht des Monds, ließ den Vogelflug erleben wie das unendliche Glück der Liebe.

Klaus-Dieter Simmen, Thüringer Landeszeitung       

Der Gesang Shishkovas nimmt für sie ein.
Wie ihr gesamtes Auftreten ist ihr Singen unprätentiös und nicht auf äußeren Effekt angelegt. Aber man hört es an der Stimme, wenn die Sängerin lächelt. Dadurch vermittelt sie eine Freundlichkeit, um die sie mancher Popstar beneiden könnte. Da sie nach eigener Aussage nur Lieder singt, die ihr gefallen, strahlt sie eine Ehrlichkeit aus, die in der zeitgenössischen Konzertpraxis selten geworden ist.

Peter Zacher, Dresdner Neuste Nachrichten       

Valeriya Shishkova gilt als eine der deutsch­land­weit über­zeu­gend­sten Inter­pre­tinnen jiddischer Lieder, die seit 2003 das Publikum zu begeistern weiß. Die zahl­reichen Konzert­gast­spiele von Bremen bis München brachten ihr in den ver­gange­nen Jahren große Aner­kennung in Deutsch­land, aber auch in der inter­na­tio­na­len Szene ein. Sie ist Preis­trägerin des »3. Inter­na­tio­nal Jewish Music Com­pe­ti­tion« in Amsterdam. Das liegt u.a. an der beson­deren Persön­lichkeit der Sängerin, die Wärme, Empathie und innige Anteil­nahme zu ver­schenken weiß.

Für das Programm »Mir gejen zusamen« hat die russisch-jüdische Sängerin wieder die Lieder ausgewählt, die sie selbst emo­ti­o­nal berühren. Und weil ihre eigenen Inter­pre­ta­tio­nen so ganz auf den persön­lichen Charakter der Lieder aufbauen, strahlen sie auch eine so berührende Emotio­nalität aus. Mit ihrer schönen, wandlungs­fähigen Stimme und durch ihre so persön­liche Art zu singen, teilt Valeriya Shishkova ihre reiche Gefühls­welt und Freund­lich­keit, den großen Reichtum ihrer Seele mit ihrem Publikum. Die Instru­mente von »Di Vanderer« – Klavier, Querflöte und die Klarinette mit ihrem Natur­klang – verstärken und unter­stützen ihren Auftritt.

In Ihrem fröhlichen und gefühls­starken Konzert­programm setzten Valeriya Shishkova & »Di Vanderer« die Suche nach Neuem in schon vergessenem Altem fort. In Liedern der vergangenen Jahr­hun­derte finden sie genauso wie in der modernen jiddischen Kultur unserer Zeit Vertiefung und Entwick­lung der ost­euro­pä­i­schen jüdischen Traditionen, in denen Lebens­freude und Humor, ungekünstelte Offen­barung und helle Melan­cholie so dicht beieinander liegen. Zu ihrem Reper­toire gehören auch eigene Kompo­si­ti­o­nen nach Gedichten moderner jüdischen Autoren.

Das Duo »Di Vanderer« ist im Jahre 2007 in Dresden entstanden, als sich zwei hoch­aus­ge­bildete hervor­ragende jüdische Musiker gefunden haben, um ihre Liebe zu ihrer eigenen Musik­kultur auch in Deutsch­land mit Herz­blut und Tem­pe­ra­ment zu leben.

 



Eintritt frei
 · Kollekte am Ausgang herzlich erbeten
 


 

 

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